Kupplung

Die Kupplung ist das Bindeglied zwischen Motor und Getriebe. Da alle Bauteile der Kupplung durchgehend einer hohen Belastung ausgesetzt sind, ist der Verschleiß auch dementsprechend hoch.

Wie erkenne ich eine defekte Kupplung?

Es gibt einige einfache Überprüfungsmethoden, die bei betriebswarmem Motor durchgeführt werden um den Verschleißgrad der Kupplung zu erkennen und zu bestimmen. Dazu muss der Motor angestellt und das Getriebe im Leerlauf sein:

  • Ein deutlich hörbares rasselndes Geräusch, das bei niedergetretenem Kupplungspedal verschwindet deutet auf ein defektes Drucklager hin.
  • Lässt sich bei niedergetretenem Kupplungspedal ein spürbares Ruckeln am Kupplungspedal erkennen, welches sich beim Anfahren noch zusätzlich verstärkt, deutet es auf eine defekte Tellerfeder und Druckplatte hin.
  • Sollte beim Anfahren mit dem 1. Gang trotz steigender Drehzahl das Fahrzeug nur zögernd anfahren, kann es auf eine defekte Mitnehmerscheibe hinweisen, welche die Kraft des Motors nicht mehr übertragen kann.
  • Der gleiche Effekt tritt auch bei beschädigten Radialdichtringen an der Kurbelwelle oder an der Getriebewelle auf. Die Kupplung ist in diesem Fall durch Öl verschmiert.
  • Liegt das Kupplungspedal am Bodenblech auf, so ist, höchst wahrscheinlich, die mechanische Übertragung zum Drucklager oder es sind die Hydraulikzylinder defekt. Ständig sinkender Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter bei hydraulisch betätigter Kupplung deutet auf undichte Hydraulikzylinder hin.

Alle Arbeiten an der Kupplung beziehungsweise an der Schaltung sollten unbedingt durch Fachpersonal in Fachwerkstätten durchgeführt werden, denn die Werkzeuge die zum Einstellen beziehungsweise zur Reparatur notwendig sind, hat man als Laie normalerweise nicht vorrätig.